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Bazon Brock meets Com&Com: Das Aufeinandertreffen zweiter Generationen, von Theorieperformance auf Werkproduktion, von MERZbau auf COMbau.



Ein Widerruf des 20. Jahrhunderts
Als am 9. November 1918 Karl Liebknecht und Philipp Scheidemann den Operetten-Kaiser Wilhelm II. vom Throne schnippsten, liquidierte Kurt Schwitters den wahren Schuldigen des Weltkriegsdesasters: Den Commerz. Indem er ihn demontierte, startete er mit dem Restposten Merz die Nachkriegskunst. Werch ein Illtum: Gerade die Künstler waren Fanatiker totalitärer Reinheit und Welterlösung – inzwischen garantiert nur noch der Kunstmarkt die Attraktivität der Künstlerwerke. Also sollten Com und Merz realistischerweise wieder zusammen geführt werden – aber wie?
 
Das werden wir als Vollendung des Merz-Baus im Cabaret Voltaire demonstrieren: Com wird durch die Künstler Com&Com dargestellt – den Brautführer Merz spielt Bazon Brock . Als Standesbeamter waltet Thomas Zacharias. Den neuen Bund ComMerz segnet Kurt Schwitters selbst mit dem Ewigkeitssiegel TET. Die Trauzeugen und alle Hochzeitsgäste erhalten dieses Siegel zusammen mit einem Relikt des ersten Com-Baums als persönliche Grabbeigabe.

Sonntag 16. Mai 2010, 19.30 Uhr

Cabaret Voltaire
Spiegelgasse 1
8001 Zürich
http://cabaretvoltaire.ch/aktuell/aktuell.php?ID=183

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1 Kommentar(e)

pagu | 12.05.2010 20:46
na bravo! da sammer wieder am anfang! denn wenn eine hochzeit droht zwischen com und merz, also der neuoliberalismus retrowirkt- wo bleibt da das arme zweite com? die postironie sei eingeläutet!? wirklich? gibts da obenauf noch eine bäumige compost party? oder gar eine verlobung? oder eine doppelhochzeit? wohl kaum! passt nur auf, dass der merz und die post nicht zusammen comcomen-sonst gibts gar noch krach im bundeshaus!
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