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Com&Com (Marcus Gossolt/Johannes M. Hedinger) arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Medien und hinterfragen diese auf vielschichtige Art und Weise. Für ihre multi- und transmedialen Kunstprojekte bedienen sie sich verschiedenster Kunstgattungen wie etwa Film, Musik, Text, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation oder Malerei. Die verschiedenen Werkgruppen führen zu komplexen, theoretisch-ästhetischen Diskursen und verstehen es, stets aufs Neue zu irritieren und faszinieren.



Im Jahr 2009 befreit sich das Künstlerduo mit dem Verfassen des ersten "postironischen Manifests" nach dreizehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit von allem Bisherigen, um "Neues" zu ermöglichen. Nach eher theoretischen Ansätzen der früheren Arbeiten, fliessen neue/alte Techniken und Inhalte in die Produktion ein. Die bewusst gewählte Zäsur dient dazu, die künstlerische Arbeit selbstreflektiv zu überdenken sowie inhaltlich und formal neu auszurichten: Com&Com hat mit den Methoden der Ironie und Provokation gebrochen. Es ist der Beginn einer neuen Schaffensphase mit einem radikal veränderten Kunstverständnis: Die Wiederentdeckung der Schönheit im Alltag und im Einfachen steht neu ebenso im Zentrum, wie die Huldigung des Authentischen, Unverbrauchten. Mit ihrem neuen Kunstverständnis auf der Suche nach Schönheit und Sinn entstehen überraschende, neue Werke. Ganz im Sinne eines Neuanfangs erkunden sie in dieser "postironischen" Phase die Thematik von Mensch und Natur. Im Zentrum stehen dabei die leichthändig gesetzten Bleistiftzeichnungen sowie die Holz- und Keramikskulpturen

Ausstellung
15 January 2010 – 6 March 2010

Galerie Bernhard Bischoff & Partner
Speichergasse 8
3011 Bern
www.galeriebk.ch

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