
Ein befreundeter Künstler bringt aus seinem Spanienurlaub eine Tomatendose mit der Aufschrift «Com&Com» mit, was für die Firma Compre Y Comprare, S.A. steht. Für das Erscheinungsbild ihres Firmennamens haben sich die Spanier dabei sehr offensichtlich vom weltberühmten Coca-Cola-Schriftzug inspirieren lassen. Com&Com importiert in der Folge zweihundert Stück dieser Dosen und bringt mit dem Kontextwechsel (in die Kunst) neben den Fetisch Coca-Cola noch eine zweite berühmte Referenz ins Spiel: die Tomatensuppendosen von Andy Warhol. Im Rahmen der Ausstellung Anstadt der GSMBA (heute: visarte) verkauft Com&Com einen Teil der Büchsen an einem Stand auf dem St. Galler Markt. Com&Com-Hostessen kochen und servieren zu Promotionszwecken Pasta mit Com&Com-Sauce. Die Aktion wird 1999 im Rahmen einer Aktion im o.T. Raum für aktuelle Kunst Luzern wiederholt.
Präsentation
GSMBA St. Gallen, o.T. Raum für aktuelle Kunst Luzern, Galerie Gaxotte Porrentruy, Centre PasquArt Biel
Mitarbeit
Can Asan (Foto, Grafik), Ralph Schüpfer, Patrizia Buob-Gossolt, Tanja Carmini, Dominique und Simone (alle Performance)