Gleich mit ihrem ersten Film- und Medienprojekt, dem irrwitzigen Sci-fi-Historienfilm, fand Com&Com international grosse Beachtung (Biennale Venedig 2001, Einzelausstellung Kunsthaus Zürich 2000).
Konzept
"C-Files: Tell Saga" kündigt einer grossen Hollywoodfilm über die Schweiz – eine Mischung aus Gründerstory und Detektivstory an. Aber der Film wurde gar nie gedreht, real existieren nur die Werbe- und Seitenprodukte: Trailer, Making Of, Drehbuch, Medienkampagnen und Fotos.
Der Fehler im Bild besteht in der auffallenden dramaturgischen Ambition, in vier Minuten ungewöhnlich viele Genres und Topoi des Kinos und Fernsehens durchzuspielen. Die Botschaft ist eindeutig: Das Bild ist ein Versprechen – aber eines, das sich selbst genügt. Der versprochene Film hat in dem Trailer schon längst stattgefunden. C-Files: Tell Saga befindet sich in bester Gesellschaft mit Filmen wie Matrix, der Truman-Show und anderen, die ebenfalls auf die Aufklärung des Verbrechens hinter den Bildern zielen
Film
Als Agenten des Swiss Bureau of Investigation (SBI) ermitteln sie in einer Reihe von mysteriösen Fällen. Unverhofft finden sie sich in der Schweiz des 13. Jahrhunderts wieder und müssen da die Rolle des verschwundenen Wilhelm Tell übernehmen, der seinerseits ins 21. Jahrhundert transferiert wurde. Nicht zuletzt dank der Hilfe eines geheimnisvollen Orakels (HR Giger) gelingt es ihnen, die Schweiz zu retten, selbst wieder in die Gegenwart zurückzukehren und die Erde vor der Invasion durch Ausserirdische zu bewahren. Doch jetzt beginnen die Probleme erst richtig...