«The Big One» ist transmediales Kunstprojekt aus Film, Fotografie, Malerei, Musik und Installation. Das Projekt führt einen ästhetischen Dialog zwischen Bild, Raum, Ton und Bewegung, sowie zwischen Abstraktion und Realität.
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Anna
(Yangzom Brauen, Aeon Flux) hat eben ihre geliebte Tante beerdigt, während man in Kalifornien wieder einmal auf das grosse Beben wartet. Noch ohne Ziel begibt sich Anna in ihrem alten Cabrio auf eine Reise durch die Wüste. Unterwegs trifft sie auf eine Reihe von skurrilen Figuren, etwa zwei tanzende Glittergirls, eine verrückte Joggerin oder ein singender Herzensbrecher. Auch kriegt Anna in ihrem Auto wiederholt imaginären Besuch von Freunden und ihrer Familie. Zunehmend beginnen sich die Zeit- und Wahrnehmungsebenen, Erinnerungen und Aktuelles zu vermischen und die Fahrt wird mehr und mehr zu einer Reise in Annas Inneres.
«The Big One» ist kein Film über das grosse Erdbeben, sondern ein Roadmovie über das Leben, die Liebe und die grossen Fragen: Wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich? Am Schluss steht die Erkenntnis, dass alles, was ist, Stoff ist für das, was wird.